Zinsmargen bei Baufinanzierungen auf niedrigstem Stand seit Oktober 2018



Für Häuslebauer hat das Jahr 2022 mit weniger guten Nachrichten begonnen. Während die KfW-Förderung für energieeffiziente Gebäude zwischenzeitlich gestoppt wurde, was einige Bauherrn vor Finanzierungsprobleme stellt(e), gehen auch die Bauzinsen derzeit nach oben. Mitte Februar 2022 kletterte der durchschnittliche Mindestsollzins (Werbezins) auf 1,55 Prozent, was ca. zwölf Prozent über dem Wert vom 1. Januar 2022 liegt. Höher lag die Bauzinsen zuletzt 2019. Passend zum Haupthema beschäftigen wir uns diesmal auch mit den neuen Kriterien für Baukredite in Österreich. Abschließend folgt natürlich der obligatorische Blick auf die Kreditzins-Entwicklung in Deutschland.
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Die Deutsche Bundesbank warnt mit einer gewissen Regelmäßigkeit davor, dass sich der Immobilienmarkt in Deutschland zu einer gewaltigen Blase entwickelt. Am 12. Januar 2022 regte die BaFin an, dass Banken bei der Vergabe für Wohnkredite restriktiver vorgehen sollten und sich darüber hinaus mit zusätzlichen Rücklagen gegen drohende Kreditausfälle absichern.
Der Bankenverband hat dem bereits widersprochen, da eine großzügige Kreditvergabe, auch im Bausektor, notwendig für eine konjunkturelle Erholung sei. Wie berechtigt sind die Forderungen und Schlussfolgerungen von Bundesbank und BaFin?

Die Zinsen für private Kredite sinken minimal, bei Autokrediten tut sich fast nichts und die Bauzinsen geben leicht nach – wenig Bewegung im ersten richtigen Sommermonat auf dem Kreditmarkt. Bestenfalls am oberen Ende der Zinsen wird etwas an der Schraube gedreht, wie unsere monatlichen Änderungen zeigen. Zudem werfen wir einen kurzen Blick auf die abgelaufene TLTRO- III Auktion im Juni und auf die neuen Rekorde bei Immobilienkrediten.
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Der Juni ist 2021 der erste echte Sommer-Monat. Zinstechnisch sehen wir allerdings die Kreditzinsen nur in der Werbung schmelzen. Die durchschnittlichen 2/3-Zinsen für Verbraucher scheinen hingegen festgefroren. Darüber hinaus gibt es eine beachtenswerte Bauzins-Aktion der ING und die EZB-Zahl des Monats.
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Nach einem sehr ruhigen Vormonat steigen wir im Mai 2021 wieder in die Betrachtung der Kreditereignisse ein und vermelden u. a. einen Neueinsteiger im Privatkredit-Vergleich.
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Zahlreiche Indikatoren deuten darauf hin, dass Immobilienerwerb wieder teurer wird. Dies liegt nicht nur an den nach wie vor steigenden Immobilienpreisen. Der Trend bei den Bauzinsen hat sich umgekehrt. Zum Jahresbeginn erst langsam, im Februar 2021 dann mit Vehemenz, zogen die Zinsen bei Baufinanzierungen davon. Seit dem 1. Januar 2021 betrug der Anstieg 13,15 Prozent. Was sind die Ursachen, wie lauten die Prognosen?
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„Verwahrentgelte“, welche die Banken ihren Kunden für größere Guthaben auf den Konten in Rechnung stellen, sind in Deutschland keine Seltenheit mehr. Die Begründung lautet unisono, dass die historisch niedrigen Zinsen die Geldhäuser faktisch dazuzwingen. Ein Blick auf die Zinsmargen der Banken, gerade im Baufinanzierungssegment, lässt an den Argumenten jedoch Zweifel aufkommen.
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Stärker als die Finanzmärkte standen auch im Januar 2021 die Themen Corona und Impfstoffe im Fokus der Medien. Zugegeben, auch in der Vergangenheit zeigte sich der Januar als eher ruhiger Monat in Bezug auf Zinsen, Kredite und Finanzierungen. Bei Baudarlehen zieht es im Dezember üblicherweise noch einmal an, wenn aus Steuergründen noch rasch eine Immobilie erworben wird, Konsumentenkredite werden hinsichtlich der Weihnachtseinkäufe im November nachgefragt. Trotzdem gab es im Januar zwei, drei kleinere Neuigkeiten, die auch noch im Februar gelten. Was ist sonst noch für den Februar zu beachten?
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