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Paradoxer Immobilienmarkt: Deutsche können sich mehr leisten als gedacht

Beitragsbild mit einem Eurozeichen und einer steigenden Statistikkurve, welche zu einem Haus führt.
© vector_only/stock.adobe.com

Steigende Immobilienpreise gelten seit geraumer Zeit als eines der dominierenden Themen auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Schlagzeilen über immer teurere Eigenheime und sinkende Chancen für Käufer prägen die öffentliche Wahrnehmung. Doch der Erschwinglichkeitsindex für Immobilie auf Kreditvergleich.net zeigt, dass die Thematik sich durchaus komplexer darstellt und in Folge eine teilweise überraschende Wendung annimmt, als viele Verbraucher zunächst vermuten. …weiterlesen

Kredit-News im Juni 2026: Wohneigentum als Altersvorsorge, Gender-Gap beim Immobilienkauf und Kfz-Finanzierungsanteile verlagern sich

Beitragsbild Kreditnews Juni 2026
© yuliia/stock.adobe.com

Drei aktuelle Studien und Datenauswertungen geben diesmal spannende Einblicke in das Finanz- und Sparverhalten der Deutschen. Die Frühjahrsumfrage der privaten Bausparkassen zeigt: Altersvorsorge bleibt das dominierende Sparmotiv – und Wohneigentum behauptet sich trotz hoher Hürden als relevantes Ziel. Eine neue Dr.-Klein-Studie wirft einen kritischen Blick auf den Gender-Gap bei Finanz- und Immobilienthemen: Frauen fühlen sich beim Thema Baufinanzierung deutlich unsicherer als Männer – besonders in der Generation Z ist der Abstand groß. Und der Bankenfachverband liefert mit seinen Jahreszahlen zur Kfz-Finanzierung 2025 ein differenziertes Bild: Während das Privatkundengeschäft zulegt, bremst die Investitionszurückhaltung im gewerblichen Bereich. Erfahren sie mehr in unseren News.

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Erschwinglichkeitsindex: Immobilienkauf statistisch leichter als vor 30 Jahren

Beitragsbild mit einem Modellhaus, welches neben einer Ansammlung von Geld steht
© david/stock.adobe.com

Heute eine Immobilie kaufen? Für viele klingt das nach einem unerreichbaren Wunsch. Die aktuelle Erhebung zur Immobilienerschwinglichkeit von Kreditvergleich.net zeichnet indes ein etwas anderes Bild: In Relation der Einkommensentwicklung zur Preisentwicklung am Immobilienmarkt ist Wohneigentum in Deutschland heute – statistisch gesehen – deutlich leichter finanzierbar als noch vor 30 Jahren. Auf Grundlage der Daten des Globalization and Monetary Policy Institutes (USA) sowie der OECD ergibt sich, dass sich in Deutschland die Finanzierbarkeit von Wohneigentum zum dritten Quartal 2025 um 79,64 Prozent im Vergleich zu 1995 verbessert hat. Demnach stiegen die Immobilienpreise in Deutschland seither um 77,37 Prozent, während die durchschnittlichen Einkommen im selben Zeitraum um 218,62 Prozent zulegten. Damit hat das Einkommenswachstum die Preissteigerungen klar überholt.

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Kredit-News im November 2025: Geschlechtsspezifische Kreditvergabe, Wohneigentum bleibt für viele ein „Traum“ und Unterschiede bei der Autofinanzierung

Bild mit einer verzweifelten älteren Dame am Laptop.
© Natee-Meepian/stock.adobe.com

Der November 2025 beschert uns gleich mehrere aufschlussreiche Studien zur aktuellen Kreditlandschaft in Deutschland – und die Erkenntnisse sind durchaus überraschend. Während sich die einen Fragen, warum sie für denselben Kredit mehr bezahlen als andere, stehen weitere vor der Herausforderung, ihre Wohnträume überhaupt noch finanzieren zu können. Und bei der Frage nach dem nächsten Auto zeigt sich: Die Finanzierungsform entscheidet maßgeblich darüber, ob ein Benziner oder ein E-Auto in der Garage steht. Was diese drei Themen verbindet? Sie alle zeigen, wie stark Finanzierungsentscheidungen von individuellen Lebensumständen, gesellschaftlichen Strukturen und persönlichen Präferenzen beeinflusst werden – und welche weitreichenden Folgen das hat. Von geschlechtsspezifischen Zinsunterschieden über einen wie festgefroren wirkenden Immobilienmarkt bis hin zu überraschend klaren Mustern bei der Autofinanzierung: Die aktuellen Entwicklungen geben Einblicke in eine Kreditlandschaft im Wandel.

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ALDI mischt den Wohnungsmarkt auf

Eine Frau stapelt Münzen. Geld sparen für die Zukunft
© Gina Sanders / Fotolia.com

ALDI steigt groß in das Wohnungsgeschäft ein. Geplant sind zunächst zwei Wohnanlagen in Berlin, eine in Neu-Köln, die zweite in Lichtenberg. In beiden Projekten sind je 100 Wohnungen mit unterschiedlichem Zuschnitt geplant.

Das Aldi immer wieder neue Wege geht, ist hinlänglich bekannt. Wie will der Discounter aber auf dem heiß umkämpften Grundstücksmarkt Fuß fassen?

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Zahl der Baugenehmigungen für Wohnraum in Deutschland sinkt

Realisierte Neubau-Wohnanlage mit Balkonen und Grünflächen
© ah_fotobox / iStock / Thinkstock

Mieter, Politiker und Experten sind sich einig: Es fehlt in Deutschland an Wohnraum, vor allem an bezahlbarem Wohnraum in den Großstädten. Dennoch wurden von den Behörden in den ersten sieben Monaten 2017 weniger Baugenehmigen erteilt als im Vorjahreszeitraum. Das ergaben Berechnungen des Statistischen Bundesamts (Destatis).

So sank die Zahl der erteilten Baugenehmigungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden von rund 213.600 (Januar bis Juli 2016) auf etwa 199.400 (Januar bis Juli 2017), das bedeutet ein Minus von etwa 6,6 Prozent. In knapp 175.800 Fällen ging es dabei um Neubauten. Hier sank die Zahl der Genehmigungen gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent.

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Wird Wohnen in der Stadt zum Luxusgut?

Inhaltsverzeichnis

Ein paar Euro-Münzen vor einem halb fertig gestellten Neubau-Haus
© anopdesignstock / iStock / Thinkstock

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, BBSR, hatte die Neubautätigkeit in den fünf Städten Aachen, Dresden, Düsseldorf, Freiburg und Nürnberg analysieren lassen. Ziel der Analyse war die Frage, wie sich die Preise für Wohnraum und die Neubauentwicklung generell entwickeln.

Das Ergebnis der Studie war mehr als nur ernüchternd. Es ist hinlänglich bekannt, dass in den Metropolen wie München oder Berlin die Preise kontinuierlich steigen. Aber auch kleinere Großstädte ziehen nach. Es stellt sich die Frage, wie lange bleibt Wohnen für die breite Masse noch bezahlbar?

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Wenige Akteure dominieren den Wohnraumhandel

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Gebäude mit Gerüst und Hochhaus im Hintergrund
© Franke Media

Ein Vergleich des Handelsvolumens mit Wohnraum im Jahr 2015 zum Jahr 2014 ergab einen Anstieg der veräußerten Wohneinheiten um zehn Prozent.

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) untersuchte dabei die Geschäfte, die einen Mindestumfang von 800 Einheiten pro Kontrakt vorwiesen.
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Wohnungsleerstand und freie Arbeitsplätze – eine interessante Korrelation

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Mann in Anzug liest Zeitung auf einer Bank
© Fotolia – vaximilian

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) veröffentlichte am 1. März 2016 eine Statistik, die mehr als nur verblüffend ausfällt.

Die Wissenschaftler werteten den Bestand an leerstehendem, aber zeitnah zu Wohnzwecken nutzbarem, Wohnraum im Jahr 2014 aus. Gleichzeitig betrachteten Sie die bundesweite Verteilung von offenen Arbeitsplätzen im Jahr 2015. Die Korrelation regt zum Grübeln an.
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Immobilienpreise in Deutschland – sie steigen und steigen

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Geschäftsmann zeichnet Immobilien Grafiken auf Glasscheibe
© Fotolia – denisismagilov

Zurzeit zeigen sich Immobilien als die Investition schlecht hin. Mit einem Zuwachs von 14,5 Prozent allein im Jahr 2015 stiegen die Preise für das Betongold innerhalb eines Jahres am stärksten seit dem Jahreswechsel 1999 / 2000.

Natürlich bieten Immobilien in der entsprechenden Lage einen Wertzuwachs. Allerdings wurde dieser eher langfristig und moderat gesehen. Die Preisentwicklung der jüngsten Zeit lässt Spekulationsphantasien aufkommen.
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