Porsche und Volkswagen, General Motors und Opel, vier Autobauer und eine Menge Probleme. Opel hatte im zweiten Quartal dieses Jahres die besten Verkaufszahlen seit fünf Jahren vorzuweisen. Und das, während der US-amerikanische Mutterkonzern von Opel, General Motors, am Taumeln war, in die Insolvenz ging und die Zukunft immer unklarer wurde. VW dagegen konnte in der Nummer 1 der Segmente im Juni gleich fünf Mal den ersten Platz abräumen, während Opel nur mit dem Corsa erfolgreich war, im Segment der Kleinwagen. Porsche hingegen ist nirgends zu finden, was fast sinnbildlich zu werten ist für die derzeitige Situation des Sportwagenherstellers.
Heute Nacht kam es deshalb auch zu einer wichtigen Entscheidung: Wendelin Wiedeking muss Porsche verlassen, und auch der Finanzvorstand muss seinen Hut mit sofortiger Wirkung räumen. Ob dies nur Bauernopfer sind, um das Versagen der Hauptaktionäre Piech und Porsche sind, kann nicht gesagt werden. Dennoch steht Porsche nun vor einem Neuanfang: In den Reihen des Volkswagen-Konzerns, als zehnte Marke unter vielen.
Im Bieterkampf um Opel indes ist eine Entscheidung gefallen. Nein, nicht die endgültige, wer Opel nun übernehmen darf. Diese Entscheidung schien bereits vor Wochen gefallen zu sein, ist aber immer noch im Trüben. Doch der chinesische Autohersteller BAIC ist nun nicht mehr im Rennen dabei. General Motors will sich nun nur noch auf die Angebote von Magna, dem Autozulieferer aus Kanada, und RHJI, dem belgischen Finanzinvestor RHJ International, konzentrieren.
Wie es mit allen vieren weitergeht, weiß niemand so genau. Mehr denn je stehen Deutschlands Autohersteller nun vor einem Neuanfang – der ungewisser ist denn die momentane wirtschaftliche Lage in unserem Lande. Es sind Machtkämpfe, die gerade ausgetragen werden, Hahnenkämpfe auf den Rücken der Mitarbeiter von Opel, Porsche und Volkswagen. Ein „Zickenkrieg“ ist entbrannt, und es kann nur abgewartet werden, wer letztendlich die Sieger-Zicke sein wird.
Derweil läuft die Abwrackprämie weiter. Laut Auskunft des zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, BAFA, sind noch 344.050 Anträge möglich auf die Gewährung der Umweltprämie. Wer noch am Überlegen ist, weil das nötige Kleingeld fehlt, der sollte darüber nachdenken, einen günstigen Autokredit aufzunehmen. Denn selbst wenn man die Kreditzinsen mit einrechnet: Die Abwrackprämie in Höhe von 2.500 Euro sind eine Stange Geld. Und da rechnen sich die Zinsen allemal.
Ein kleiner Tipp dazu von unserer Seite: easyCredit hat übrigens ein entsprechendes Kreditangebot dazu aufgelegt. Ein Blick darauf wäre die ganze Sache wert. Und eines ist sicher: Egal wie schwer die Hahnenkämpfe in den Vorstandsreihen der Autokonzerne gerade wiegen, die meisten Autohändler bieten gerade gute Rabatte an. So spart man also doppelt geht, wenn man einen Händlerrabatt und die Abwrackprämie in Anspruch nimmt…
