Warum teure Ratenzahlung beim Versandhandel, wenn es Ratenkredite gibt?

Es ist immer noch so: Das Bestellen bei Versandhäusern soll schnell gehen, weshalb man lieber einen Warenhauskredit in Anspruch nimmt, anstatt bei einem Geldinstitut oder über einen Kreditvermittler einen Ratenkredit zu beantragen.

Das bedeutet zugleich jedoch auch, dass man auf günstige Kreditzinsen verzichtet und lieber einen Kredit mit einem zweistelligen effektiven Jahreszinssatz wählt. Der Blick auf die vermeintlich so günstigen monatlichen Raten täuscht hier sehr. Es wird nur die Ware gesehen, die man haben möchte, aber nicht auf einmal bezahlen kann. Und dann ist schnell eine Ratenzahlung vereinbart, mit einer oft langen Laufzeit, damit man das Gewünschte auch in Ruhe abstottern kann.

Doch zwischen den momentan gängigen Zinssätzen von fünf bis sechs Prozent für normale Ratenkredite – wie es etwa beim bonitätsunabhängigen norisbank Kredit oder dem Kredit der DKB Bank der Fall ist – und den durchschnittlich 11 bis 13 Prozent für Warenhauskredite ist ein himmelweiter Unterschied. Dies wird oft nicht beachtet – und lieber bestellt, anstatt sich die Zeit zu nehmen und zu rechnen, und die Ware nach Erhalt zu bezahlen oder per Nachnahme.

Vielleicht ist dies noch ein veraltetes Denken, aus Zeiten, wo ein Kreditantrag Tage, wenn nicht gar Wochen dauerte in der Bearbeitung und an einen Verbraucherkredit noch ganz andere Kriterien für eine Kreditvergabe zugrunde gelegt worden waren. Diese Zeiten sind jedoch längst vorüber – und die Banken sind heute viel schneller in der Zusage für einen Kredit. Inzwischen gibt es auch so genannte Sofortkredite, die online beantragt werden können, und bei denen ein positiver Kreditbescheid umgehend erfolgt.

Wer also etwas kaufen möchte bei einem Versandhaus, der sollte nicht auf den vom Händler selbst gewährten Kredit zurück greifen, es sei denn, dieser liegt unter fünf Prozent effektivem Jahreszins und bietet faire Kreditkonditionen. Ansonsten sollte lieber ein Kredit Vergleich gemacht werden über das Internet, da hier ersichtlich ist, welcher Kredit der günstigste ist für den Zeitraum, den man für die Rückzahlung benötigen würde.

Die Zeiten sind also längst vorbei, in denen ein Kunde den teuren Versandhaus-Kredit wählen musste. Heute müssen keine Warenkredite mit zweistelligen Kreditzinsen abgestottert werden, wenn man sich einen anderen Kreditgeber sucht. Natürlich ist es praktischer, gleich bei der Bestellung eine Ratenzahlung mit zu bestellen. Dies macht weniger Arbeit und erspart auch Zeit. Wenn man dann jedoch die Zinsen sieht, die man in diesem Falle für den Warenkredit bezahlen muss, sollten einem die Haare zu Berge stehen. Und schließlich belastet ein teurer Kredit den eigenen Geldbeutel auch mehr als ein günstiges Darlehen. Dies sollte nicht vergessen werden, bei aller Bequemlichkeit. Übrigens: Kredite mit Zinsen von mehr als 15 Prozent sind übrigens vom Gesetzgeber verboten, da diese als Wucher gelten, weshalb die höchsten Versandhauskredite nur bis 14,75 Prozent gehen, was jedoch auch schon nahe an einen Wucherkredit grenzt  - und deshalb auf keinen Fall bei einer Bestellung als Warenkredit in Anspruch genommen werden sollte!

Wer deshalb bei einem Warenhaus kaufen möchte, aber das Geld dafür nicht bereits zur Seite gelegt hat, dem sei ein Kredit von einer Bank empfohlen. Diesen erhält man durch die Banken direkt, oder durch einen seriösen Kreditvermittler. Wir empfehlen bei letzteren übrigens Bon-Kredit, die bereits seit 35 Jahren in der Kreditvermittlung tätig sind. Wer jedoch lieber einen direkten Kredit von einem Geldinstitut möchte, dem sei unser Ratenkredit-Vergleich nahegelegt. Dieser Vergleich verschiedener günstiger Kreditangebote ist übrigens kostenlos – und soll einen guten Überblick über die Moment günstigsten Kredite bieten.