Die „BILD“ hat nicht immer Recht, das wissen wir alle. Auch bringt das Tagesblatt mit den fetten Schlagzeilen auch so manch seltsame Berichte, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Diesmal aber müssen sogar wir der „BILD“ Recht geben: Die Bankkunden zahlen viel zu viel Zinsen für ihren Dispokredit.
„Deutsche zahlen 521 Millionen Euro zu viel!“ titelte die „BILD“ deshalb nun auch. Und greift damit in ein Wespennest, das die Banken nur allzu gerne gar nicht angefasst wissen möchten. Denn welche Bank mag schon zugeben, dass ihre Zinsen für Dispo-Kredite zum Himmel schreiend hoch sind? Da hilft auch nicht die Ausrede: Es ist ja ein kurzfristiger Kredit, der immer auf Abruf zur Verfügung steht. Nein, viele Menschen in unserem Lande verschulden sich eben wegen jenen hohen Zinsen – und wieso nicht, wie sie aus der Schuldenfalle Überziehungskredit wieder herauskommen sollen und können.
Fakt ist: Die Banken geben die niedrigen Zinsen, die sie im Moment für Gelder, die sie bei der Europäischen Zentralbank leihen, nicht an ihre Kunden weiter. Kaum im normalen Kreditbereich bei Ratenkrediten und Sofortkrediten, vor allem aber nicht bei den Dispo-Krediten für das Girokonto. Ganz im Gegenteil: Bei den Überziehungskrediten haben die Zinsen vor einiger Zeit noch einmal kräftig angezogen, so dass der sowieso schon weit über zehn Prozent liegende durchschnittliche Zinssatz beim Dispokredit noch einmal sprunghaft angestiegen ist – wie auch der unter vorgenanntem Link zu erreichende Vergleich des Fachportals kostenloses-konto.net zeigt, bei welchem der Durchschnittszinssatz bei 10,30 Prozent liegt.
Dies sollte man jedoch als Kunde nicht länger mitmachen, da dies ein kleines Vermögen kostet. Zu den regulären Zinsen kommen ja im Laufe der Zeit die Zinseszinsen, und diese sind in den überteuerten Zinssatz für Dispo-Kredite noch gar nicht eingerechnet.
Deshalb kann auch nur eines gesagt werden: Es muss dringend umgeschuldet werden, bevor einem der viel zu hoch verzinste Überziehungskredit noch mehr die Haare vom Kopf frisst. Wer zu einem Ratenkredit wechselt und damit seinen Dispokredit umschuldet, der spart viel Geld durch den nicht mehr vorhandenen Überziehungskredit, der viel zu teuer ist. Einen günstigen Ratenkredit mit guten Konditionen findet man übrigens am ehesten über entsprechende Vergleiche wie wir Sie Ihnen auch auf unserem Portal vorstellen. Denn hierdurch kann ist am besten zu erkennen, wie hoch die Zinsen im Vergleich zur Laufzeit des Kredites sind.
Die Räuberbanken“ titelt übrigens die Zeitschrift „Finanztest“ in ihrer Ausgabe 09/09 über die derzeitigen Praktiken der Banken, immer noch durchschnittlich 11,6 Prozent Zinsen zu verlangen für Dispo-Kredite trotz des niedrigen Leitzins der EZB in Höhe von historisch niedrigen 1,0 Prozent. Die Banken schöpfen hier also Zinsen in horrender Höhe ab – und sacken sie in ihren eigenen Taschen ein. Und machen damit gut bei sich selbst, was sie durch ihre Risikoanlagen im Laufe der Finanzkrise verloren haben an Geld. „Räuberbanken“ trifft es hier wohl wirklich gut. Deshalb: Weg vom Überziehungskredit hin zu einem Ratenkredit mit vernünftigen Zinsen – diesen findet man übrigens am besten über einen kostenlosen und unverbindlichen Kreditvergleich.
