Abwrackprämie bietet nach wie vor Stoff für Diskussionen

Kurz bevor das Sommerloch anbricht, ist das Thema Abwrackprämie noch einmal so richtig ins Gespräch gekommen. Die „Bild“-Zeitung bringt die Umweltprämie so noch einmal in aller Munde -und alle anderen ziehen mit. Bis zur Bundestagswahl soll sie aufgebraucht sein, die Prämie in Höhe von 2.500 Euro, die dann gewährt wird, wenn man sein mindestens neun Jahre altes Auto verschrottet – das einem selbst zuvor mindestens ein Jahr lang gehört hat.

Nun ist das, was die „Bild“ gestern schrieb, aber nicht die wirklich heiße und neue Nachricht. Wer regelmäßig die Zahlen verfolgt, die von dem BaFa, dem zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, veröffentlicht werden, der weiß, dass der Fördertopf für die Abwrackprämie immer leerer und leerer wird.

Mit Stand von gestern blieben noch genau 283.073 mögliche Anträge auf Gewährung der Abwrackprämie übrig. Es wird also Zeit für diejenigen, die sich noch die Umweltprämie sichern wollen. Laut Angaben des BaFa gehen im Moment im Schnitt 7.000 – 8.000 Anträge ein. Die Uhr tickt also in Sachen Abwrackprämie.

Wer heute nicht das nötige Kleingeld hat, um die 2.500 Euro vorzufinanzieren, der kann dies zum Beispiel über einen Sonderkredit von easyCredit tun. Die inzwischen bis zum Ende des Jahres verlängerte Aktion von einem der besten Kreditanbieter unseres Landes lohnt sich dabei wirklich. Während bei einer Sondertilgung, das heißt, einer Abzahlung des Kredites auf einen Schlag, sonst Gebühren anfallen, fallen diese bei der Aktion „Umweltprämie“ von easyCredit erst gar nicht an.

Natürlich kommen auch andere Anbieter bei einer anstehenden Kfz-Finanzierung in Frage wie unser Autokredit-Vergleich zeigt.

Während nun wieder heiß diskutiert wird, ob die Abwrackprämie nun verlängert oder der Fördertopf nochmals erhöht werden soll, kann man sich dann getrost den gewünschten Neuwagen aussuchen und den Antrag auf Gewährung der Abwrackprämie stellen. Denn in wenigen Monaten wird wohl endgültig Schluss damit sein. Als der Fördertopf aufgestockt wurde, hatte Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg bereits verlauten lassen, dass es keine weitere Erhöhung geben würde – und dass auch zum 31. Dezember dieses Jahres definitiv Schluss sei mit der Abwrackprämie.

Und auch der ZDK, Zentralverband des Deutschen Kfz-Gewerbes, ist gegen eine weitere Verlängerung. So sagte Helmut Blümer, der Sprecher des Verbandes, inzwischen: „Die Abwrackprämie darf nicht noch einmal verlängert werden, da sonst noch mehr Autokäufe in dieses Jahr vorgezogen werden. Wir befürchten für 2010 ohnehin ein Absatzloch – das würde dann noch größer“.

So wird es wohl kaum zu einer erneuten Aufstockung und nochmaligen Verlängerung der Abwrackprämie kommen. Deshalb heißt es nun erst recht, schnell zu sein in Sachen Antragsstellung. Viele Autohändler gewähren übrigens im Moment saftige Rabatte beim Kauf eines Neuwagens. Dies zusammen genommen mit den 2.500 Euro aus dem Förderungstopf für die Abwrackprämie bringt einen Neuwagen ins Haus, der nicht viel kostet und zugleich den Geldbeutel schon, da Altwagen meist mehr Spritverbrauch haben als Neuwagen. Zusätzlich dazu kommt die geänderte Kfz-Steuer, die seit dem 1. Juli bei einer Neuanmeldung eines Wagens aus der Mischung zwischen Hubraum und CO²-Ausstoß berechnet wird. Wer also jetzt ein umweltfreundliches Fahrzeug kauft, der spart auf der ganzen Linie Geld.