Wird 2010 ein schwieriges Jahr für die Banken?

Nach schwierigen Monaten und vielen Umbrüchen auf den Finanzmärkten dieser Welt stellt sich die Frage: Wie wird das nächste Jahr werden? Werden sich die Dinge auf dem Finanzparkett wieder beruhigen? Werden wieder mehr Kredite vergeben? Werden die Banken aus ihren Fehlern gelernt haben?

Beim Empfang der Bundesbank für den Finanzsektor anlässlich der 12. Euro Finance Week hielt der Vizepräsident der Deutschen Bundesbank, Franz-Christoph Zeitler, nun eine nachdrückliche Rede. Er warnte dabei vor einer Rückkehr zum „Business as usual“ und auch vor einer erneuten Selbstzufriedenheit der Banken.

Mit durchaus realistischem Blick betrachtet Zeitler die momentane Situation, aber auch die Gefahren, die lauern könnten, gerade in Hinsicht auf das kommende Jahr. „Die Frage, inwieweit die Erholung der Finanzmärkte nachhaltig und der realwirtschaftliche Aufschwung endogen ist, wird sich beantworten, wenn die Wirkung der Konjunkturprogramme – weltweit insgesamt ca. 3 Billionen US-Dollar – ausläuft und die Notenbanken ihre außerordentlichen Liquiditätshilfen schrittweise reduzieren (phasing out).“, sagte er dazu in Frankfurt.

Und genau hier ist die Wahrheit auch zu finden. Es wurden in der ganzen Welt weit mehr als drei Billionen (!) US Dollar in die Rettung der Finanzwelt und der Wirtschaft in den einzelnen Ländern gesteckt. Vieles davon ist sinnlos und ohne Wirkung verpufft, andere Finanzhilfen haben zumindest kleine Erfolge mit sich gebracht.

Wie stark Hilfen durch Konjunkturprogramme auch zu einem Dilemma in einem Land führen können, zeigt sich jetzt in China. Während andere Länder ihre Konjunkturprogramme aller Voraussicht nach nicht noch einmal verstärken und höher ansetzen werden, wird China eine neue Finanzspritze brauchen, um dem künstlich erzeugten Höhenflug weiter folgen zu können. Die Entwicklung des Bruttoinlandproduktes in China sieht gut und vielversprechend aus, viel davon wurde jedoch durch die staatlichen Konjunkturmaßnahmen seitens der chinesischen Regierung gepuscht.

Das könnte jedoch schnell auch zu einem kalten Entzug führen, wenn die Hilfen denn auslaufen und die Wirtschaft Chinas wieder ganz von selbst laufen muss. Was dann geschehen wird, mag man sich besser nicht vorstellen. Doch das Land der aufgehenden Sonne kämpft – auch um den Titel des Exportweltmeisters, der in den Jahren von Deutschland vereinnahmt wurde. Wer letztendlich als Sieger im nächsten Jahr aus diesem ungleichen Kampf hervorgehen wird? Wir wissen es nicht. Doch Deutschlands Chancen, auch durch das Verlassen des Rezessionstales, weiterhin vor den Exportleistungen einer künstlich aufgeblähten Wirtschaft eines Chinas des 21. Jahrhunderts, stehen im Moment sehr gut. Alles Weitere wird sich sowieso in Zukunft zeigen, niemand hat bislang in eine Kristallkugel blicken können…

Sicher ist aber immerhin, dass viele Banken derzeit günstige Kredite gewähren, auch wenn sie vielleicht nicht auf den ersten Blick zu finden sind, sondern ein Kredit Vergleich sinnvoll wäre. Aber auch smava.de, die Plattform für Kreditvermittlung, übrigens vor wenigen Wochen bereits das zweite Mal Testsieger der Zeitschrift „Finanztest“, ist immer einen Blick oder zwei wert – und dies sowohl für Kreditnehmer wie auch für Anleger.